• Bylaw

Präambel

Wir, iranische Studentinnen und Studenten und ehemalige Studierende in München, wollen mit unserem Verein iranische Studierende in Deutschland und speziell in München in sozialer, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht unterstützen. Wir möchten den Austausch der iranischen Studierenden untereinander und die Beziehungen der iranischen Diaspora zur deutschen Gesellschaft fördern. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die iranische Kunst und Kultur in der Fremde zu bewahren und durch Veranstaltungen an Interessierte weiterzuvermitteln. Dies gedenken wir uneigennützig und ohne politische oder religiöse Absichten zu tun, sondern mit dem Ziel, den Kulturtreff zu einer studentenfreundlichen kulturellen und sozialen Anlaufstelle zu machen.

Zu diesem Zweck gründen wir unseren Verein nach folgender Satzung: § 1 Name und Sitz des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen: "Studentischer Kulturtreff der Iraner in München (Patogh)“.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in München.

(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz "e.V.".

(4) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein versteht sich als Anlaufstelle und Interessenvertretung der iranischen Studierenden in Deutschland, insbesondere in München und hat zum Ziel, Studierende in sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Angelegenheiten zu unterstützen (z.B. durch Beratung und Hilfestellungen in Studienangelegenheiten, Mentoren-Programme und Ähnliches). Der Verein will damit auch einen Beitrag zur Integration der iranischen Studierenden in die Gesellschaft in Deutschland leisten.

(2) Anbieten einer Plattform mit dem Ziel der Förderung der Verständigung zwischen iranischen Kunst- und Kulturinteressierten.

(3) Bewahrung und Förderung der vielfältigen iranischen Kunst und Kultur, die die ethnische Vielfalt widerspiegeln (z.B durch Organisation entsprechender Veranstaltungen ).

(4) Der Dialog mit anderen Kulturen soll gefördert werden (z.B. durch Teilnahme an Diskussionen, Vorträgen, Ausflügen, sowie Austausch mit anderen Kulturinstitutionen und -vereinen, etc.).

(5) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sämtliche Aktivitäten und Ziele des Vereins sind unabhängig von Religion und Politik.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann grundsätzlich jede natürliche, volljährige und geschäftsfähige Person werden. Ausgenommen sind jedoch Personen, die politische Ämter bekleiden sowie Personen, die bereits Mitglieder des Vorstandes eines ähnlichen Vereins sind.

(2) Der Verein sieht zwei unterschiedliche Mitgliedschaftsformen vor: ordentliche Mitgliedschaft und Gastmitgliedschaft. Über die Aufnahme als Mitglied und über die Form der Mitgliedschaft entscheidet auf schriftlichen Antrag der Vorstand nach freiem Ermessen. Die Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich oder per E-Mail mitzuteilen; sie bedarf keiner Begründung.

(3) Die Gastmitgliedschaft ist auf ein Jahr befristet. Im Übrigen haben Gastmitglieder dieselben Rechte und Pflichten wie die ordentlichen Mitglieder.

§ 4 Beiträge und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag und eine Aufnahmegebühr, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Der Beitrag ist zum 1. Januar eines Geschäftsjahres fällig. Der Vorstand ist berechtigt, Mitglieder in Härtefällen von der Aufnahmegebühr bzw. von der Beitragspflicht zu befreien.

(2) Wird die Aufnahmegebühr nicht innerhalb von drei Monaten nach der Aufnahme bzw. wird der Beitrag nicht innerhalb von drei Monaten nach Fälligkeit bezahlt, kann das Mitglied ausgeschlossen werden.

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Der Vorstand und die weiteren Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

(2) Verstößt ein Mitglied in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins oder beschädigt es dessen Ansehen in der Öffentlichkeit, kann es ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3- Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mitzuteilen.

(3) Der Austritt aus dem Verein kann nur durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand (Vorsitzender bzw. Stellvertreter) zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen.

(4) Mit dem Austritt oder dem Ausschluss eines Mitglieds erlöschen sämtliche Rechte und Pflichten. Es bestehen keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

§ 6 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenwart.

(2) Der Vorsitzende und sein Stellvertreter vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich (Vorstand im Sinne des § 26 BGB). Jeder ist allein

vertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand wird für die Dauer von einem Jahr von der Mitgliederversammlung gewählt. Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung eines neuen Vorstands im Amt. Die Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig. Scheidet ein Vorstandmitglied vorzeitig aus, ist umgehend ein Nachfolger zu wählen.

(4) Vorstandmitglied kann nur sein, wer auch Mitglied des Vereins ist, diesem seit mindestens zwei Wochen angehört und bereits aktiv an Projekten teilgenommen hat.

(5) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Über alle Fragen von grundsätzlicher Bedeutung entscheidet die Mitgliederversammlung.

(6) Der Vorstand tritt einmal im Monat zu einer Sitzung zusammen, die vom Vorsitzenden mit einer Frist von einer Woche einberufen wird. Die Einberufung kann schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail erfolgen. Eine außerordentliche Sitzung des Vorstands kann in dringenden Fällen von jedem einzelnen Vorstandsmitglied mit einer Frist von drei Tagen auf dieselbe Weise einberufen werden.

(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters.

(8) Der Vorstand kann nach seinem Ermessen einzelne Mitglieder mit Sonderaufgaben, die jedoch nicht die Vertretung des Vereins nach außen umfassen, betrauen.

(9) Die Abberufung eines Vorstandsmitgliedes ist aus wichtigem Grund durch Beschluss der Mitgliederversammlung möglich. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn das Vorstandsmitglied seinen Aufgaben dauerhaft nicht gewachsen ist.

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung entscheidet über alle Fragen von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein. Sie ist ferner insbesondere zuständig für

– die Wahl und die Entlastung Vorstands,

– die Festsetzung von Beiträgen,

– die Entscheidung über die Aufnahme von Mitgliedern bzw. den Ausschluss, – die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

(2) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. Die Einladung gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn sie an die letzte dem Verein mitgeteilte Adresse gerichtet ist.

(3) Jedes Mitglied hat eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf.

(4) Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung können von jedem Vereinsmitglied schriftlich eingebracht werden und sind zu begründen. Der Versammlungsleiter hat die Ergänzung zu Beginn der Versammlung bekanntzugeben. Über die Zulassung von Anträgen auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(5) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser

Vorstandsmitglieder anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.

(6) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.

(7) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Sofern im ersten Wahlgang niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen

Stimmen erhalten hat, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(8) Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich.

(9) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll insbesondere folgende Feststellungen enthalten:

– Ort und Zeit der Versammlung,

– die Tagesordnung,

– die Zahl der erschienenen Mitglieder,

– die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Die Protokolle der Vereinssitzungen werden im Vereinsarchiv aufbewahrt.

(10) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand dies beschließt oder wenn mindestens 1/5 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

§ 8 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 4/5 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an den gemeinnützigen Verein Iranische Kinderkrebshilfe e.V., Eekbusch 40, 22395 Hamburg, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.

Diese Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 21.11.2018 unter Beachtung der vorstehend aufgeführten Bestimmungen beschlossen.



• Mission

۱ - این انجمن خود را مدافع منافع دانشجویان ایرانی در آلمان به ویژه مونیخ میداند. این انجمن همچنین می‌خواهد به جاافتادن دانشجویان ایرانی در جامعه آلمان کمک کند.

۲ - ارائه بستری با هدف فهم بهتر بین دوستداران فرهنگ و هنر ایران

۳ - گسترش و حمایت از هنر و فرهنگ ایرانی با تنوع اتنیکی‌اش

۴ - ترویج تبادل و گفتگو با فرهنگ‌های دیگر در جامعه آلمان

۵ - کلیه فعالیت‌های این انجمن به صورت عام‌المنفعه است و در وهله اول اهداف اقتصادی را دنبال نمی‌کند.

فعالیت‌های فرهنگی و صنفی پاتوق با حفظ بی‌طرفی سیاسی و مذهبی است. پایه این فعالیت‌ها مبتنی بر برابری جنسیتی، نژادی، قومی و حفظ حریم خصوصی‌ است.


• Vision

پاتوق بر چهار دیدگاه زیر استوار است:

نگاه به فرهنگ:

پاتوق ذات فرهنگ را امری سیال، چند وجهی و پویا می‌داند که به صورت چندفرهنگی (multiculturalism) در جوامع متبلور شده است. این نمود چندفرهنگی از نظر پاتوق نهتنها در مورد آلمان، که در مورد فرهنگ جاری در جغرافیای ایران هم صادق است. با این توضیح، پاتوق صرفا از خوانشی از فرهنگ ایران حمایت می‌کند که سعی در کتمان یا تحقیر خوانش‌های دیگر ندارد.

ما در پاتوق فرهنگ ایران را در داخل کشور در تعامل با فرهنگهای دیگر در بستر جغرافیاییش، و در خارج از کشور در تعامل با فرهنگ‌های موجود در جامعه میزبان می‌بینیم. با این وجود در این راستا نمی‌خواهیم نگاه ویترینی را به فرهنگ ایران گسترش دهیم. پاتوق قصد ندارد از برداشتی کاریکاتوری، ساده سازی شده و اگزوتیک از فرهنگ ایران حمایت کند. برداشتی که سوار بر کلیشه‌های "مثبت" یا "منفی"، انتظار میرود از آن دیده شود. پاتوق نه سعی در ساخت تصویری "خوب" از این فرهنگ دارد و نه تصویری "بد". پاتوق سعی دارد، هر آنچه که هست را با تمام پچیدگی‌هایش بدون افتخار و ذوق‌زدگی یا خجالت و شرمندگی به نمایش بگذارد.

نگاه به هنر:

از نظر پاتوق، هنر لزوما به معنای خلق زیبایی یا یک لحظه چشم‌نواز، گوش‌نواز و دلپسند که معمولا با تکرار ساختارهای شناخته شده تعریف می‌شود، نیست. از نظر پاتوق ذات هنر در ارتباط با مخاطب تعریف می‌شود و این ارتباط زمانی ممکن می‌شود که هنر از جلد زرورق تفاخر بیرون آید و به امری در دسترس تبدیل شود.

نگاه به فعالیت:

افراد در پاتوق مجاز نیستند که نفع مالی شخصی ببرند. اساس پاتوق بر روی شفافیت مالی و ارجح بودن فعالیت افراد به پول آن‌ها است. افرادی در پاتوق حق تصمیم‌گیری دارند، که در چارچوب اهداف و جهت‌گیری پاتوق فعالیت می‌کنند، نه کسانی که بدون فعالیت قصد حمایت مالی دارند و یا فقط علاقه به بحث کردن بدون مشارکت در فعالیت‌ها دارند.

نگاه به نیازهای صنفی-دانشجویی:

در سال‌های اخیر، مهاجرت به بخشی روزمره از زندگیِ ما ایرانی‌ها چه در داخل و چه در خارج از کشور تبدیل شده است. این موج جاری مهاجرت و خصوصا مهاجرت تحصیلی مشکلات و چالشهای به خصوصی دارد که از بدو ورود تا پایان تحصیل و شروع به کار و بعد از آن گریبانگیر مهاجر است. پاتوق تلاش میکند تا این نیازها را با کمک همین افراد پوشش دهد.

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